Posts mit dem Label winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 14. Dezember 2013

Polyvore Winter Sets


Hello lovelies,


ich wollte euch heute mal wieder teilhaben lassen an meinen Polyvore-Sets, die ich in letzter Zeit erstellt habe. Dieses Mal habe ich mich an winterlichen Farben orientiert^^

Winter Greens And Reds
Winter Greens And Reds

Winter Blue And Greys
Winter Blues And Greys

Winter Greens And Golds
Winter Greens And Golds

Winter Pastels
Winter Pastels

 Und, wie gefallen die euch? Ich werde bestimmt noch ein paar mehr basteln. ihr könnt gerne ab und zu auf meinem Polyvore-Account vorbeischauen^^


 So long,
Sandy

Montag, 17. Dezember 2012

Ein (verschenktes) Wintermärchen

Hello lovelies,


wie bereits erwähnt, möchte ich nochmal näher auf mein "Wintermärchen"-Geschenk eingehen.
Ich hatte bereits vor zwei Jahren meine Geschichte hier bei Blogger hochgeladen. Dieses Jahr wollte ich, dass sie auch meine Patienten zu lesen bekamen. Außerdem wollte ich schon immer mal mein eigenes, kleines Büchlein basteln^^


Also, hatte ich bei "butinette" Fotokarton bestellt und habe meine Geschichte im PC so formatiert, dass sie im DinA5-Format mit schicker Schrift ausgedruckt werden konnte. Das Ganze dann noch mit Nähfaden binden und als Büchlein zusammen kleben. Fertig!



Und dann eben noch vervielfältigen, schick verpacken und mit Schildchen kennzeichnen, wer was bekommt.


Es war ziemlich viel Arbeit, hat aber richtig Spaß gemacht, weil man sieht, wie etwas entsteht - vor allem, weil ich ALLES ganz allein gemacht habe^^


So long,
Sandy

Sonntag, 17. Juli 2011

Fashion Trends 2011/12

Hallo Fashionistas,


ich hab mich mal in der Presse umgeschaut und für euch die neuesten Trends dieses Herbstes/Winters rausgesucht - damit ihr immer auf dem neuesten Stand bleibt^^

Trend No. 1: Beerentöne

Anstatt der üblichen Herbst-/Winterfarben in grau, braun und schwarz sind in der kommenden Saison alle möglichen Töne von Rot bis Blau möglich - gerne auch in Kombination.

Trend No. 2: Polka-Dots

Endlich auch mal was, womit ich mich identifizieren kann^^ Auch wenn die Ausmaße mal wieder sehr weit gehen...

Trend No. 3: Die Farbe des Geldes

Farblich dominierend sind passenderweise mattes Dollar-Oliv und 100-Euroschein-Grün.

Trend No. 4: Fetisch Spielereien

Nix für mich. Viel zu viel Lack und Leder... Die Designer interpretieren Bondage-Elemente betont feminin, um es nicht zu anstößig wirken zu lassen.

Trend No. 5: Glitzer

Satin, Seide, Pailletten und Lurex sind jetzt nicht mehr nur für die Abendgarderobe, sondern dürfen auch beim Tagesoutfit glänzen. Mir persönlich ist es etwas zu viel Glitter auf einmal. Ein Einzelstück kombiniert mit einem dezenten Teil wären mehr mein Geschmack.

Trend No. 6: Berge

Der Naturlook nimmt mittlerweile extreme Formen an. Dieses Kleid ganz links ist doch der Hammer... Aber der Rock auf der rechten Seite sieht gar nicht mal so schlecht aus^^

Trend No. 7: Schlangen

Die Prints in Verbindung mit den knallbunten Farben gefallen mir besonders gut. Die feinen, weichen Stoffe dazu finde ich auch sehr hübsch^^

Trend No. 8: David Bowie

Betonte Schultern, grelle Schminke und androgyne Wesen in schrillen Glitzerlooks. Nicht mein Fall...

Trend No. 9: Granny Style

Die Bandbreite reicht von der mondänen Lady im Kaschmir-Outfit bis zur lieben alten Dame mit Blümchenkleid. Aufgepeppt wird alles durch sexy Pencilskirts oder mit peppigem Make-up.
Ich steh ja auf Old School, aber das ist mir dann teilweise doch ein bisschen zu aldmodisch - vor allem die Models mit den grauhaarigen Perrücken, die bei Gaultier liefen.

Trend No. 10: Superheldinnen

Also, das ist ja mal gar nix für die Straße. Den Powerfrauen, die regelmäßig unsere Welt retten, soll damit ein Denkmal gesetzt werden. Aber es ist doch eher was für eine Kostümparty^^

So richtig hat mich kein Trend umgehauen, aber es sind ein paar interessante Inspirationen dabei. Was gefällt euch denn besonders?


Greez
Sandy

Samstag, 18. Dezember 2010

Ein Wintermärchen


Sie tanzte, wirbelte umher, schwebte empor und stürzte herab.
Sie tanzte ohne Musik.
Es war ihr erster Auftritt, umringt von ihren Schwestern. Unerkannt in gleicher Tracht drehte sie sich mit ihnen.
Sie tanzte vor Freude.
Sie würde sie endlich richtig sehen. Würde ihnen nahe kommen und sie zum lachen bringen.
Was hatte sie nicht alles von der großen Welt gehört. So lang war die Wartezeit gewesen. Manchmal war das Jauchzen bis zu ihr gedrungen. Die Alten erzählten, dass es knirschte, wenn die Menschen durch die frisch gedeckte Landschaft stapften. Ihre Schwestern berichteten von klirrenden Eiszapfen, in denen sich das Sonnenlicht brach und bunte Reflexionen warf. Weiße Wölkchen dampften aus den Mündern der Menschen und malten Kringel in den Wind. Schornsteine rauchten, Kerzen glommen. Hinter klaren Scheiben saßen Kinder und beobachteten die Kunstwerke der Schwestern, die sie an die Fenster zauberten. Bald würde sie alles selbst erleben.
Sie kreiselte dem großen Weiß entgegen, voller Erwartungen. Aus der gleichförmigen Masse tauchten plötzlich dunkle Formen auf. Tannen wuchsen in den Himmel. Einige ihrer Wegbegleiter ruhten sich auf ihnen aus. Weiter unten entdeckte sie eine andere Silhouette. Aufgeregt hüpfte sie zwischen ihren Schwestern umher. Sie konnte ihr Glück kaum fassen.
Ein Mensch!
Direkt vor ihr. Nichts würde ihre Begegnung aufhalten. Es würde nicht mehr lange dauern.
Komisch sah er aus. Was machte er da? Schlief er? Er lag ausgestreckt auf der weichen Decke, die ihre älteren Schwestern unter ihm ausgebreitet hatten. Sie berührte seinen braunen Wuschelkopf. Die steifen Haare piekten. Glitzerten Menschen?
Sie purzelte durch sein Locken, kullerte seine Stirn hinab und kam auf seiner Nasenwurzel zum Halten. Ein blasses Gesicht. Seine Wimpern schimmerten weiß. Menschen sahen so nicht aus! Man hatte ihr berichtet, dass sie rosige Haut hatten. Etwas stimmte nicht. Er war viel zu kalt. Die Schwestern, die sie begleitet hatten, deckten ihn fürsorglich zu. Er sollte aufwachen und sich bewegen. Sie stupste ihn an, doch er rührte sich nicht. So sollte ihre erste Begegnung nicht ausfallen.
Lustig hatte sie es sich vorgestellt. Das hier war traurig. Keine lachenden Gesichter, keine haschenden Hände. Der weite Weg umsonst. Dieser Mensch würde sie nicht einmal sehen, nicht spüren. Er war viel zu kühl, um etwas zu fühlen.
Sie rutschte auf seine Nasenspitze und sah hinab. Seine Lippen zitterten. Warum freute er sich nicht über die weiße, glitzernde Pracht? Ihre Schwestern hatten sich viel Mühe gegeben. Jetzt weinten sie. Glasklare Tropfen perlten von seinem Umhang. Allein mit dem unbeweglichen Menschen machte es keinen Spaß. Traurigkeit überkam sie. Einer silbernen Träne gleich floss sie über seine rote Nasenspitze, verweilte einen Moment.
Ob sie ihn zum Lachen bringen konnte, wenn sie ihn kitzelte?
Seine Nase zuckte. Er nieste. Sie flog – ohne zu tanzen, aber voller Glück. Er war erwacht.



********************************************************
Vielleicht stört euch der Schnee jetzt nicht mehr ganz so doll^^